Requiem für eine Liebe

zweiter Fall

Mitten in Franken - Bucher landet in einem dörflichen Mikrokosmos, in dem alle Neuigkeiten sofort zirkulieren, aber die eigene scheinheile Welt für alle von außen Kommenden abgeriegelt wird. So gestalten sich alle Befragungen als äußerst schwierig. Das Mordopfer, Carola Hartel, galt als verrufene Sünderin im Dorf und ihr Tod wurde mit Entsetzen und vor allem – Schweigen – aufgefasst. Fast sieht es aus, als ob dieses schreckliche Ende kommen musste... Irgendetwas hat Carola Hartels Leben einige Monate vor ihrem Tod in Unruhe versetzt. Weshalb hat sie sich mit ihren Kindern in ein verfallenes Haus zurückgezogen und ihrem Leben anscheinend eine Kehrtwende gegeben? Was hat sie mit dem Gartenbild von Max Liebermann zu schaffen, das aufgrund mangelnder Herkunftsnachweise für Schwierigkeiten sorgt. Hat sie ihre instinktive Suche nach den Menschen mit Macht in die falsche Gesellschaft gebracht? Welchen dunklen Ereignissen aus der Vergangenheit ist sie auf die Schliche gekommen? Wer war also ihr Mörder? Und wie soll es Bucher und seinem Team gelingen, diesen dörflichen Panzer aufzubrechen, der von den eigenartigsten Charakteren beschützt wird? Es ist wie verhext, alle Spuren scheinen wie mit unsichtbaren Fäden aneinander geheftet zu sein. Der zweite Fall, Auenklang, wird für Bucher wahrlich zum Auendröhnen, ein Glück, dass alte Bekannte aus 'Der letzte Prediger' seelischen Beistand leisten.

Als Taschenbuch und eBook (amazon / ebook.de)
J.M. Soedher, Kriminalroman, gebunden, 336 Seiten, ISBN: 978-3981026818, 16,90 €

Rezensionen

  • Heilbronner Stimme

    I

    Soedher schreibt mit großem Feingefühl und Menschenkenntnis. Die Charaktere um Bucher sind in ihrer Individualität sehr überzeugend. Hinzu kommt neben einer gut durchdachten Story, die in abseits gelegene Winkel der Gesellschaft führt, die große sprachliche Stärke des Autors, der mit literarischen Bildern umzugehen weiß und bis zum Schluss den Leser immer wieder überrascht.

  • lesart

    II