J.M. Soedher

Jakob Maria Soedher
Landsberg a. Lech

Requiem für eine Liebe

Publikation

Taschenbuch | eBook

Autor

Jakob Maria Soedher

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Ein brutaler und perfekter Mord ohne Spuren an einer jungen Frau, Maren Hengersberg in Augsburg. Ein außergewöhnlicher Mörder mit einem Hang zur Grausamkeit. Johannes Bucher stößt bei Nachforschungen über das Opfer auf Lebenslügen, kriminelle Machenschaften und auf einen kontrollsüchtigen Killer. Geliebter französischer Wein bringt Klarheit. Viel auserlesener französischer Wein muss fließen bis Bucher die Handschrift des Mörders schließlich deutlich vor Augen hat. Seine kriminalistische Fähigkeit, die wenigen Zeichen zu deuten, haben nicht zuletzt mit seiner Sehnsucht nach Frankreich und seiner zurückgezogenen Lebensweise in einem halbrenovierten Bauernhaus am Lech zu tun. Nur fern von der Gesellschaft können sich Charaktere wie Johannes Bucher und der letzte Prediger entwickeln ...

Soedher schreibt mit großem Feingefühl und Menschenkenntnis. Die Charaktere um Bucher sind in ihrer Individualität sehr überzeugend. Hinzu kommt neben einer gut durchdachten Story, die in abseits gelegene Winkel der Gesellschaft führt, die große sprachliche Stärke des Autors, der mit literarischen Bildern umzugehen weiß und bis zum Schluss den Leser immer wieder überrascht.

Heilbronner Stimme

Der zweite Kriminalroman von Jakob Maria Soedher, Auenklang besticht durch einen spannenden Plot, einen erfreulich normalen und dennoch interessanten Kommissar, ein vielgestaltiges Team und eine einfühlsame, zarte, erstaunlich präzise Sprache. Dieser Bucher ist endlich mal kein von Alkoholproblemen, Depressionen und Fettleibigkeit gequälter Wallander-Epigone, sondern ein normal knorriger, halbwegs sensibler, sinnesfroher LKA-Ermittler, der gemeinsam mit einem munteren und durchaus heterogenen Team ermittelt. Auenklang ist ein spannender Kriminalroman, dessen eine Stärke die kenntnisreiche und realistische Darstellung von Polizeiarbeit ist. Die zweite Stärke ist die präzise Sprache, die auf Metaphern weitgehend verzichtet und stattdessen detailgenau und einfühlsam Menschen und Landschaften schildert.

Hessischer Rundfunk, HR2 Kultur